Projekte / Referenzen

An Hand der nachfolgenden Projektberichte von Referenz-Kunden (Wiesbauer – Österreichische Wurstspezialitäten, Kramas – Kompetenz bei Immobilien) wird am besten veranschaulicht, wie ein Generationswechsel in einem Klein- bzw mittelgroßen Familienunternehmen ablaufen kann und soll:

Das Projekt „Wiesbauer – österreichische Wurstspezialitäten“

Im Jahr 1997 ist Wiesbauer Geschäftsführer KommR Karl Schmiedbauer an Werner Feldmann herangetreten, ihm bei dem im Unternehmen anstehenden Generationswechsel zu begleiten. Mit dem darauf ins Leben gerufenen Projekt „Wiesbauer Tomorrow“ sollte aber nicht nur sein Sohn Thomas Schmiedbauer, sondern eine ganze Gruppe in der Unternehmensgruppe (Wiesbauer – Österreichische Wurstspezialitäten (Firmensitz: Wien), Wiesbauer Gourmet Gastro (Firmensitz: Reidling/Niederösterreich), Wiesbauer Dunahus (Firmensitz: Gönyü/Ungarn)) beschäftigter junger MitarbeiterInnen an ihre neue Führungsposition herangeführt werden. Einige der damals in den Unternehmen tätigen Manager standen kurz vor ihrer Pensionierung. Trotz einiger weniger personellen Veränderungen ist das damals gebildete „Wiesbauer Tomorrow“-Team bis heute fast unverändert geblieben. Dieses setzt sich aus MitarbeiterInnen aus den Bereichen Verkauf, Produktion und Betriebstechnik, Qualitätsmanagement, Administration und Einkauf zusammen, die heute Führungspositionen in der Unternehmensgruppe innehaben.

Mit zweimal im Jahr durchgeführten, genau strukturierten Mitarbeitergesprächen, drei gemeinsamen Seminarveranstaltungen des „Wiesbauer Tomorrow“-Teams pro Jahr und einem Bündel weiterer Maßnahmen ist es schrittweise gelungen, einige der wichtigsten Positionen in der Unternehmensgruppe, wie die Produktionsleitung, die kaufmännische Leitung, die Leitung der Betriebstechnik, das Qualitätsmanagement und die Einkaufsleitung mit MitarbeiterInnen aus den „Wiesbauer Tomorrow“-Teams zu besetzen. Thomas Schmiedbauer ist heute als Verkaufsleiter Österreich und Assistent der Geschäftsleitung die rechte Hand seines Vaters und begleitet. diesen bei vielen Terminen und vertritt ihn in dessen Abwesenheit. Eines der Ziele von KommR Karl Schmiedbauer war es, neben einem reibungslos durchgeführten, für die Kunden kaum spürbaren Generationswechsels, sich stärker aus dem operativen Tagesgeschäft heraus zu nehmen. Damit hat er mehr Zeit für kreative Überlegungen zur Zukunft und für weitere Entwicklungen der Unternehmen sowie zur eigenen persönlichen Entfaltung.

Mit den periodischen Mitarbeitergesprächen wurden persönliche Stärken jedes einzelnen Mitarbeiters herausgearbeitet und forciert sowie mögliche Schwächen analysiert und damit verbunden Wege zur Verhaltensänderung erarbeitet. Ein wesentlicher Punkt dieser Gespräche ist die Definition von Jahreszielen, die natürlich auch laufend evaluiert und u.U. angepasst werden. Im Mittelpunkt der Seminarveranstaltungen standen und stehen neben der Informationsvermittlung über neue Produkte und Aktivitäten der Unternehmensgruppe Maßnahmen zur Teambildung und zur Mitarbeiterführung. Zur Leitung dieser Seminare wurden großteils externe BeraterInnen herangezogen, die in Workshop-Form möglichst praxisorientiert ihr Know-how an die TeilnehmerInnen vermitteln.

„Wiesbauer Tomorrow“ ist auch weiterhin ein Aktivpunkt im Wirken der Unternehmensgruppe, das dazu beiträgt, dass der Erfolgskurs von Wiesbauer in Zukunft fortgesetzt wird und dass sich KommR Karl Schmiedbauer noch stärker seinen persönlichen Zielsetzungen im Unternehmen wie im Privatleben widmen kann.

Das Projekt „Kramas – Kompetenz bei Immobilien“

Aus der Hausverwaltung Franz Kramas wurde in den letzten Jahren „Kramas – Kompetenz bei Immobilien“. Diese Wandlung ging parallel mit dem Generationswechsel an der Spitze des Unternehmens über die Bühne, der noch vor dem Jahr 2000 gestartet wurde und mit dem Jahreswechsel 2005/2006 nach fixer Terminvorgabe abgeschlossen wurde.

Der damalige Kramas Geschäftsführer Dr. Heinz Wiesflecker trat vor einigen Jahren an Werner Feldmann heran, ihn und seinen Sohn, Mag. Karl Wiesflecker , bei der Unternehmenskommunikation zu unterstützen. Ein Teil dieser Beratertätigkeit lag auch darin, den genau geplanten Wechsel an der Spitze des Unternehmens zu begleiten. Ein wichtiger Punkt war dabei die Information an die KundInnen und MitarbeiterInnen.

Neben der Veröffentlichung einer zweimal pro Jahr publizierten Kundenzeitung, in der beide Generationen zu Wort kamen, wurde in den letzten Jahren zwei Firmenjubiläen groß gefeiert. Trat beim 75-Jahr-Kundenfest des Unternehmens noch der Vater als Geschäftsführer auf und nützte die Gelegenheit seinen geplanten Rücktritt von der Spitze des Unternehmens anzukündigen, präsentierte sich der Sohn bei 80 Jahr-Jubiläum bereits erstmals als neuer Geschäftsführer den KundInnen. Neben den neu eingeführten Mitarbeitergesprächen dienten die ebenfalls neuen Standortbestimmungen auch als begleitende Maßnahme für den Generationswechsel. Jeweils zu Beginn eines Jahres treffen sich alle MitarbeiterInnen von Kramas, um die Ergebnisse des Vorjahres bzw. die geplanten Aktivitäten und Ziele des laufenden Jahres zu erfahren und zu diskutieren. Bei diesen Standortbestimmungen wurde auch der jeweils aktuelle Stand des Generationswechsels miteinbezogen.

Mag. Karl Wiesflecker war es kurz vor dem endgültigen Generationswechsel an der Spitze von Kramas auch ein sehr wichtiges Anliegen, das erfolgreiche Wirken seines Vaters in entsprechender Form zu würdigen. Dieser hat nicht nur ein für die Zukunft gut tragfähiges Fundament für eine gesicherte Zukunft des Unternehmens geschaffen, er war für die gesamte Immobilienwirtschaft Österreichs ein wichtiger Vertreter in der Öffentlichkeit. Mit einer sehr persönlich gestalteten Broschüre, die bei einer internen Festivität übergeben wurde, bedankte sich der Sohn, Mag. Karl Wiesflecker , bei seinem Vater, Dr. Heinz Wiesflecker, für ein langes, erfolgreiches Berufsleben zum Wohle des Unternehmens und der österreichischen Immobilienwirtschaft. Dr. Heinz Wiesflecker geht heute mit Begeisterung seinen vielen Hobbies nach.